DIE Frage

Von wem stammt die Botschaft? Von meinem Tier oder doch von mir?

Dies ist wohl die am häufigsten gestellte Frage von allen, die sich mit der telepathischen Kommunikation mit Tieren befassen (möchten).

Hier die Antwort von Penelope Smith, Pionierin der Tierkommunikation und hochgeschätzte Lehrerin:

Auszug aus einem Artikel „Voice of Experience“, Species Link, Herbst 2012 (Übersetzung Marion Henrich)

 

Bin ich es, der da antwortet oder ist es wirklich mein Tier?

Sind es meine Projektionen oder bin ich in echtem Kontakt mit meinem Tier?

 

Penelope Smith (www.animaltalk.net) antwortet auf diese Leserfrage wie folgt:

Ruhig und zentriert

 

In den 35 Jahren meiner Lehrtätigkeit als Tierkommunikatorin habe ich herausgefunden, dass die folgenden Punkte besonders hilfreich sind, um beim Erlernen der Tierkommunikation zwischen den eigenen Gedanken und Gefühlen und denen der Tiere zu unterscheiden:

 

  1. Nur wenn du zentriert und ruhig bist und deine Gedanken ziemlich zur Ruhe gekommen sind, kannst du jemand anderem wirklich zuhören und ihn verstehen. Dies gilt für telepathische Kommunikation genauso wie für verbale Kommunikation zwischen Menschen, bei der es, wenn es sich um echtes Verstehen handelt, auch immer einen telepathischen Aspekt im Hintergrund gibt. Wenn du mit deinen eigenen Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen beschäftigt bist, schaust du wie durch einen Filter, lässt dich hineinziehen und bist mit deiner Aufmerksamkeit nur teilweise bei dem anderen. Wenn du ruhig, präsent und auf den Empfang der Botschaft des anderen fokussiert bist, kannst du seinen Standpunkt, seine Gedanken und Gefühle sowie Eindrücke all seiner Sinne wahrnehmen: wie er riecht, sich anfühlt, sieht, hört und fühlt.Ohne die innerliche Beruhigung deiner eigenen Sinne kannst du dich nicht wirklich auf den anderen einstellen. Wenn du in diesem zentrierten, ruhigen Zustand bist, wenn du auf den anderen fokussiert bist und ihm dann deine Frage stellst, erhältst du seine Antwort und nicht deine eigenen herumschwirrenden Gedanken. Ausschließlich auf Empfang der Botschaft des anderen eingestimmt zu bleiben, erschließt dir den echten Sinn, viel mehr als ein Hineinspringen und Vermischen mit deinen eigenen Gedanken, Bewertungen und Analysen.
    Dies bedeutet nicht, dass du alles menschliche Denken ausschalten musst, bevor du eine Botschaft empfangen kannst. Indem du übst, konzentriert und ruhig zu bleiben, lernst du, deine eigenen Gedanken zu erkennen und sie beiseite oder in den Hintergrund zu stellen und ihnen nicht zu gestatten, sich mit der erhaltenen Botschaft zu vermischen.
    Deine Absicht entscheidet darüber, auf wen du dich für eine Botschaft fokussierst. Sei ganz klar in Bezug auf deine Absicht und konzentriere dich auf ein bestimmtes Tier. Dann vermischt sich das, was du bekommst, nicht mit dem, was andere Wesen gerade weltweit kommunizieren. Dann gelingt es dir, mit diesem Wesen in einen einfachen und intensiven Dialog zu treten.
  2. Erhältst du wirklich die Botschaft eines Tieres, bestätigen die betreffenden Tiere oder Menschen, dass die Botschaft richtig ist. Die Menschen können mit dem, was du in Bezug auf ihre Tiere sagst, etwas anfangen. Tiere werden friedlicher, kooperativer, ändern ihr Verhalten zum Positiven und zeigen dir, dass du sie wirklich verstanden hast und nicht nur bewertet oder dabei deine eigenen Vorstellungen ins Spiel gebracht hast. Wenn das Problem in deiner Kommunikation mit den Tieren und ihren Haltern nicht gelöst werden kann oder du nicht empfängst, wie es zu lösen ist, hast du etwas in der Kommunikation nicht mitbekommen oder du hast menschliche Gedanken und Programmierungen einfließen lassen, die nicht zu den betreffenden Tieren gehören.
  3. Wenn du mit den Tieren in echter Kommunikation bist, fühlst du dich ganz in deiner Mitte ruhend oder dir laufen Schauer über den Rücken, du fühlst dich ruhig, zentriert und friedlich. Wenn du dich dagegen selbstgerecht, unnachgiebig oder rechthaberisch fühlst, dich verteidigst oder jemanden überzeugen musst von dem, was du bekommen hast, dann ist das ein Zeichen dafür, dass eigene Vorstellungen, wie etwas sein soll und wie du die Person oder die Situation einschätzt, eingeflossen sind.
    Zentrierte, echte Kommunikation erzeugt Verständnis und Harmonie bei allen Betroffenen, auch wenn der Halter des Tieres zunächst überrascht sein mag. Wenn du in dir zentriert bleibst und aus dieser Haltung heraus dem Klienten zuhörst, spiegeln deine Worte die Wahrheit wider und du fühlst dich nicht gezwungen, dem Klienten deine Sicht in Bezug auf das Tier oder das Leben aufzuzeigen.
  4. In dem Maße, in dem du immer mehr ein Gefühl dafür entwickelst, wann du zentriert, ruhig und aufnahmebereit bist und wann du es nicht bist und sich geschäftige Gedanken einmischen, kannst du immer besser zwischen deinen eigenen Gedanken und den Gedanken des Tieres unterscheiden. Es gibt keinen Zwang, Dinge auf eine bestimmte Art und Weise zu tun. Du erhältst schlicht und einfach Visionen, Gedanken, Gefühle, Gerüche und andere Sinneswahr-nehmungen von dem Tier, die eindeutig nicht deine sind und aus einer anderen Perspektive stammen. Die Entwicklung reicht von einer diffusen Wahrnehmung deiner selbst bis zu einem Zustand ruhiger Wahrnehmung deiner eigenen Gedanken und dem Auftauchen von sich davon unterscheidenden Gefühlen, wenn du etwas von einem anderen Wesen empfängst. Je mehr du übst, umso offensichtlicher wird der Unterschied. Du fühlst es, ob sich deine eigenen Gedanken einmischen oder ob du bei dem bleibst, was das Tier dir kommuniziert. Gute Ergebnisse zeigen sich darin, dass sich Tiere und Halter wohlfühlen.